Höchste Qualitätsansprüche:

Wir stellen höchste Ansprüche an unsere Qualität als Springer und Berater und verstehen es, mit harter Arbeit und strategischem Denken Ihre Schule gemeinsam wieder auf Kurs zu bringen. Dabei richten wir den Fokus auf den TQM-Ansatz, welcher durch Prinzipien getragen wird, die alle Massnahmen und Projekte einer Schule umfassen. Damit bringen wir wieder Ruhe ins System und legen ein solides Fundament für gute Schulqualität.

Handbuch Schulqualität:

Wir orientieren uns bei Beratungen als Qualitätsbeauftragte am Handbuch "Schulqualität", das Qualitätsansprüche für die Volksschulen des Kantons Zürich beschreibt. Im Folgenden sind Beispiele aus den Qualitätsbereichen aufgeführt (Dieses Handbuch "Schulqualität" wurde 2011 von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich herausgegeben).

 

Der Bildungsrat hat an seiner Sitzung vom 24. Januar 2011 die überarbeitet Fassung des Handbuches Schulqualität festgelegt.

 

Was bedeutet dieser Bildungsratsbeschluss für die Schulen?

  • Den Schulen und Schulgemeinden steht das Handbuch Schulqualität als Nachschlagewerk zur Verfügung. Es bietet den Schulen einen reichhaltigen Fundus, an dem sie sich bei der Schulprogrammarbeit oder bei Entwicklungsprojekten orientieren können.
  • Die Minimalanforderungen an die Volksschulen sind vom Bildungsrat in einem separaten Beschluss (26. April 2010) festgelegt worden. Seit Sommer 2012 müssen die Volksschulen auf der Grundlage dieses Bildungsratsbeschluss in folgenden fünf Qualitätsmerkmalen mindestens die grundlegenden Anforderungen an die Praxis erfüllen: Schulgemeinschaft, Unterrichtsstruktur, Klassenklima, Schulführung und Elternzusammenarbeit. Diese werden von der Fachstelle für Schulbeurteilung im Rahmen des Qualitätsprofils periodisch überprüft. Die Fachstelle informiert die Schulen jeweils im Zuge der Vorbereitungen für die externe Evaluation im Detail. (Quelle: VSA Kanton Zürich > Schulbetrieb & Unterricht > Handbuch Schulqualität)

1. Fachliche und überfachliche Kompetenzen

- Die Lernziele des Lehrplans sind in schülergerechte Arbeitsaufträge umgesetzt.

- Die Lernziele sind klar formuliert. Die Lernzielerreichung wird systematisch überprüft.

- Die Präsentation der Themen ist gut strukturiert und nachvollziehbar.

- Lehrpersonen fördern in Unterricht und Schule bewusst überfachliche Kompetenzen (Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen) mit gezielten und vielfältigen Formen des individuellen und sozialen Lernens.

- Die Förderung von überfachlichen Kompetenzen wird regelmässig analysiert, ausgewertet und optimiert.

2. Beurteilung der Lernenden

- Die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler ist lernzielorientiert. Berücksichtigt werden dabei sowohl fachliche (Sachkompetenzen) als auch überfachliche Kompetenzen (Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen.

- Die Massstäbe und Methoden für die Beurteilung sind angemessen und nachvollziehbar.

- Die Lehrpersonen gestalten die Beurteilungsprozesse so, dass dabei die Stärken der Schülerinnen und Schüler gefördert (Förderkultur) und ihre Schwächen als Lernchancen erkannt und bearbeitet (Fehlerkultur) werden können.

- Formen von Selbstbeurteilung werden stufengerecht vermittelt und angewendet. Sie werden in Verbindung zur Fremdbeurteilung gebracht.

3. Klassenführung / Guter Unterricht (nach A. Helmke und H. Meyer)

- Strukturiertheit und Klarheit

- Effiziente Klassenführung und Zeitnutzung

- Lernförderliches Unterrichtsklima

- Ziel- und Kompetenzorientierung

- Schülerorientierung und Unterstützung

- Methodenvariation

- Aktivierung: selbstständiges Lernen

- Vielfältige Motivierung

4. Schulführung

- Die Schulleitung stellt die Funktionstüchtigkeit der Schule sicher und gewährleistet durch systematisch angewandte Führungsinstrumente deren kontinuierliche Weiterentwicklung.

- Die Schulleitung organisiert und gestaltet die pädagogische Führung, die Personalführung, die Kommunikation und die Administration der Schule ziel- und ergebnisorientiert. Sie orientiert sich dabei an pädagogischen Leitvorstellungen und an Führungs- und Organisationsgrundsätzen (zB. TQM, New Public Management, etc.), die mit der Schulpflege und den Lehrpersonen abgestimmt sind.

- Die Schulleitung nimmt ihre pädagogische, personelle und administrative Führungsverantwortung wahr. Sie führt die Schule kompetent, fair und kooperativ.

- Die Schulleitung räumt der Personalentwicklung sowie der Schul- und Unterrichtsentwicklung hohe Priorität ein. Sie ist Innovationen gegenüber offen eingestellt.

- Die Schulleitung repräsentiert die Schule und ihre pädagogischen Anliegen professionell gegen innen und aussen.

5. Schulinterne Zusammenarbeit

- Für die an der Schule tätigen Personen ist die Schule eine gemeinsame Unternehmung. Wo sie nur im Team die Bildungs- und Lehrplanziele erreichen können, arbeiten sie verbindlich zusammen.

- Wichtige Entscheide und Problemlösungen werden gemeinsam erarbeitet und von den jeweils Zuständigen verantwortet. Es ist klar, was gemeinsam und was je einzeln gestaltet und entschieden wird.

- Die an der Schule tätigen Personen verstehen die schulinterne Zusammenarbeit als dynamischen Prozess, der regelmässig überprüft, erneuert und angepasst werden muss.

- Die besonderen Stärken und Talente sowie die unterschiedlichen Ressourcen der Schulbeteiligten werden im Interesse der Schule sinnvoll genutzt.

- Die an der Schule tätigen Personen sind angemessen informiert.

5. Elternzusammenarbeit

- Die Schulleitung und die Lehrpersonen fördern die respektvolle Zusammenarbeit mit den Eltern als grundlegende Voraussetzung für ein Gelingen ihres Erziehungs- und Bildungsauftrags.

- Die Lehrpersonen suchen von sich aus das Gespräch mit den Eltern, insbesondere zu Fragen der Erziehung und Bildung. Sie erkunden aktiv die Einstellungen und Meinungen der Eltern und respektieren deren Interessen, Anliegen und Erfahrungen.

- Die Lehrperson bespricht mit den Eltern alle Fragen der Schullaufbahn der Kinder, gewährleistet die Mitbestimmung der Eltern und fällt Entschiede möglichst im Konsens mit Ihnen.

- Die Lehrpersonen informieren offen und regelmässig über Schule und Unterricht sowie über die schulische Entwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler.

- Elternveranstaltungen und Elternkommunikation sind informativ, professionell und motivierend zu gestalten.